Hauptversammlung 2018


Bericht von der 46. Hauptversammlung
8. März 2018 in Rorschach

74 anwesende Mitglieder wunderten sich während dem Bestellen der Getränke über die Betriebsamkeit vorne am Vorstandstisch. Da ergriff Vizepräsident Eugen Fricker das Wort zur Begrüssung und teilte mit, dass Fritz Buchschacher infolge ernsthafter Erkrankung weder an der Versammlung teilnehmen noch dem Verband für Seniorenfragen als Präsident in Zukunft zur Verfügung stehen kann.

Als Tagespräsident wählte der Vorstand einstimmig Eugen Fricker. Der übrige Vorstand war vollständig anwesend. Neben den Ehrenmitgliedern Trudi Buff, Gerhard Fischer und Walter Nyffeler wurden als Gäste begrüsst: Stadträtin Ariane Thür Wenger, Hans Joss (Seniorenverband Graubünden), Paul Aebli (Seniorenverband Glarus), Ruedi Hofmänner (Vereinigung pensionierter Lehrpersonen St.Gallen), Thomas Diener (GL PRO SENECTUTE St.Gallen).
In der kurzen Ansprache findet Stadträtin Ariane Thür Wenger lobende Worte für die Tätigkeit des Seniorenverbandes.
Am 23. Februar 2018 verstarb alt Nationalrat Georg Nef, Hemberg. Er war sowohl Gründungsmitglied unseres Verbandes als auch des Schweizerischen AHV-Rentnerverbandes, der Vorgängerorganisation des heutigen SVS. Als Nationalrat nahm er auch in unserem Vorstand Einsitz und war Präsident von 1996-2001. Er wurde 2002 zum Ehrenpräsidenten ernannt. Sein Andenken lebe weiterhin.

Protokoll/Jahresbericht
Das Protokoll der letzten HV wird einstimmig genehmigt. Auf den Jahresbericht musste verzichtet werden, da er nicht schriftlich vorlag. In der letzten Seniore-Zytig 1/2018 berichtet Fritz Buchschacher von einem guten und erfolgreichen Jahr 2017.

Finanzielles
Mit gemischten Gefühlen nahmen die Anwesenden den Kassabericht von Hanspeter Lüchinger entgegen. Zum zweiten Mal hintereinander weist die laufende Rechnung eine Unterdeckung von über CHF 5000.– vor. Der Mehraufwand wird dem Konto Kapital belastet. Vom Vorstand wird erwartet, dass er Massnahmen zur Verminderung des Aufwands ergreift. Die Revisoren Felix Rothenberger und Viktor Thurnherr stellten die Anträge,
die Jahresrechnung zu genehmigen und den Kassier zu entlasten, sowie dem gesamten Vorstand für die geleistete Arbeit zu danken. Die Anträge wurden einstimmig genehmigt. Den Vorschlag des Vorstandes nach einer Erhöhung des Mitgliederbeitrages von CHF 25.– auf CHF 30.– per 2019 nimmt die Versammlung einstimmig an.

Aufnahme neuer Mitglieder
Die «Vereinigung pensionierter Lehrpersonen St.Gallen» ist gemäss den Ausführungen ihres Präsidenten Ruedi Hofmänner eine sehr aktive Organisation mit rund 250 Mitgliedern. Ihrem Zweck, «dem Alter eine Stimme geben», wird nachgelebt mit Informationen zur Schulsituation, Veranstaltungen, Reisen, Vorträgen und geselligem Zusammensein. Die Anwesenden sind einstimmig dafür, die «Vereinigung pensionierter Lehrpersonen St.Gallen» als Kollektivmitglied in unsern Verband aufzunehmen.

Wahlen
Der Tagespräsident teilt mit, dass Dr. Urs Widmer auf Grund der aktuellen Situation auf den Rücktritt verzichtet. Dr. Sepp Dietrich hat den Rücktritt nach zwei Jahren Mitgliedschaft erklärt. Er bleibt jedoch im kantonalen Seniorenrat und ist dort eine wichtige Stütze. Dr. Sepp Dietrich wird seine Tätigkeit verdankt.
Im Vorstand bleiben: Hansruedi Duss, Eugen Fricker, Hanspeter Lüchinger, Erika Pertzel, Kurt Ress, Dr. Urs Widmer und Felicitas Würth. Sie werden einstimmig gewählt. Ebenso die Revisoren Felix Rothenberger und Viktor Thurnherr.
Der Tagespräsident schlägt als Ersatz für Fritz Buchschacher als neuen Präsidenten für die zweijährige Amtsperiode Dr. Urs Widmer vor. Der Vorgeschlagene wird einstimmig zum Präsidenten des Verbandes für Seniorenfragen St.Gallen-Appenzell gewählt. Er bedankt sich für die Wahl. Er teilt mit, dass er bestrebt sei, den Verband initiativ und zielstrebig zu leiten.

Seniorenrat/SVS
Eugen Fricker informiert in seinem Bericht über die Tätigkeit des Kantonalen Seniorenrats. Von den 6 Vorstands- und 4 Plenumssitzungen hat der Geschäftsstellenleiter Gerhard Fischer die wichtigsten Erkenntnisse und Stossrichtungen bereits in den vergangenen Ausgaben der Seniore-Zytig veröffentlicht. Mit Genugtuung nimmt die Versammlung zu Kenntnis, dass Regierungsrat Martin Klöti mit Dr. Sepp Dietrich und Gerhard Fischer zwei unserer profilierten Mitglieder in die Fachkommission für Altersfragen berufen hat. Waren bisher vorwiegend Gesundheitsfragen von dieser Kommission diskutiert worden, so kommen nun vermehrt die Ansprüche der gesunden, aktiven Seniorinnen und Senioren zur Sprache.
Mit der Anerkennung des Seniorenrates als Vernehmlassungsinstanz hoffen wir natürlich auch auf eine Finanzierung im Rahmen eines Startbeitrages.
Felicitas Würth ist Vertreterin unseres Verbandes im Schweizerischen Verband für Seniorenfragen, der am 24. April in St.Gallen tagt. Sie weist darauf hin, dass Informationen laufend in der Seniore-Zytig publiziert werden. Mit Freude nimmt die Versammlung zur Kenntnis, dass Frau Theres Engeler unseren Verband im Schweizerischen Seniorenrat vertritt.

Mitteilungen/Umfrage
Hans-Paul Candrian richtet einen Appell an die Versammlung und insbesondere an den Vorstand, aktiv in der Seniorenplattform Bodensee tätig zu sein.
Zum Abschluss des offiziellen Teils treffen sich die Anwesenden zu einem Apéro, der in verdankenswerter Weise von der Stadt Rorschach offeriert worden ist.

Referat «Coaching für betreuende Angehörige»
Für den 2. Teil der Versammlung konnte mit dem Referenten Thomas Diener ein ausgewiesener Fachmann der PRO SENECTUTE verpflichtet werden. Im Mittelpunkt seiner Ausführung stand die Herausforderung, die betreuende Angehörige tagtäglich zu meistern haben. So schön es klingt, den Lebensabend in den eigenen Wänden zu erleben, so anspruchsvoll kann es sein, Leute um sich zu haben, die diese Lebensform ermöglichen. Personen, Angehörige wie auch Aussenstehende, können von dieser Betreuungsarbeit überfordert werden.
Ein neues Angebot von PRO SENECTUTE springt mit finanzieller Unterstützung der «Ria & Arthur Dietschweiler Stiftung» in die Lücke. Eine Fachperson von PRO SENECTUTE berät betreuende Angehörige bei der Auswahl einer passenden Unterstützung, die der jeweiligen Situation optional entspricht. Der Coach begleitet Angehörige ganz nach deren Bedürfnissen und Wünschen im Rahmen von gemeinsam festgehaltenen Zielen. Das Coaching ist kostenlos.

Hansruedi Duss, Aktuar